Fitbit Charge und Handicaps

Im Jahr 2007 erkannten die Gründer von Fitbit, dass eine Verwendung von Computerchips und Sensoren in der Fitnesstechnik angebracht war. Die Technik war nun so ausgereift und genau, dass es Sinn machte mit kleinen Geräten den Status des Körpers zu erkennen, Daten zu erfassen und im Fokus einer besseren Fitness auszuwerten. Fitbit selbst sagt, dass Träger von Fitnessarmbändern etwa 40 % mehr Schritte zurücklegen. Die Firma sieht ihre eigene Mission darin, technikbegeisterte Menschen mit smarten Schnittstellen am Handgelenk zu mehr Bewegung zu motivieren. Die Idee einer fitteren, gesünderen Gesellschaft ist lobenswert – können die Produkte das umsetzen, was der Hersteller als Ziel ansetzt? Was leisten die Fitnessarmbänder von Fitbit, die seit der Saison 2015 auf dem Markt sind?

Was kann das Gerät?

Der Tracker von Fitbit kommt je nach Wunsch, mit Armband in vier verschiedenen Farben: schwarz, schiefergrau, blau und burgunderrot. Das Gerät fällt durch das breite Armband, den Verschluss aus Edelstahl und das recht kleine Display auf, welches die erforderlichen Informationen klar und übersichtlich darstellt. Das Armband gibt es in drei verschiedenen Größen: Klein für 140 bis 165 mm Handgelenks-Umfang, groß für 165 – 196 mm und extragroß für 196 bis 226 mm. Eine Hilfe für die Ermittlung der Größe gibt es auf der Seite des Herstellers (https://www.fitbit.com/content/assets/charge/charge_sizing_guide_de_DE.pdf)

Bluetooth dank App zur Verbindung mit Android und iPhone

Der Tracker Charge hat im Inneren einen Höhenmesser und einen Schrittzähler. Somit lassen sich die zurückgelegten Wege und auch Etagen auf die verbrannten Kalorien übertragen. Das smarte Armband verfügt zudem über eine Uhr, zeigt an, wer grade auf dem kompatiblen Smartphone anruft und erkennt Schlafphasen anhand der Bewegungen. Zur Steigerung der Fitness werden die Daten über eine App ausgewertet. Mit der App des Herstellers lassen sich viele Produkte des Fitbit Sortiments steuern, ob iPhone oder Android. Auch der Kontakt zum PC besteht – dieser wird über den im Lieferumfang enthaltenen Dongel kabellos hergestellt. Die Verbindung erfolgt über Bluetooth. Genau Infos dazu gibts bei Fitbit.com und auf Radio4Handicaps.eu !

„HR“- das steht für Heart Rate, also Herzfrequenz. Die gehobene Version der Charge, welche die Abkürzung „HR“ im Namen trägt, unterstützt über einen weiteren Sensor die Messung der Herzfrequenz, Das Gerät ist etwas hochklassiger und unterstützt mehr als die Fitness. Mit der Messung der Herzfrequenz durch die Fitbit Technik werden die Ergebnisse noch genauer. Der Tracker mit integrierter Pulsmessung verfügt über alle Funktionen des Charge Trackers. Ein Gimmick: Beide Tracker wecken den Träger mit einem sanften Vibrationsalarm. Durch das langsame erwachen kann direkt in den aktiven Tag gestartet werden.

Für wen eignet sich der Tracker:

Fitness, Gesundheit, die tägliche Bewegung steigern – für Einsteiger, welche einfach etwas aktiver werden wollen, eignet sich bereits die Charge bestens. Für Sportler, die ihr Training am Rechner noch weiter verbessern wollen. Besonders smart ist die Konnektivität mit iPhone und Android. Die geeignete App wird auf da Android oder iPhone Endgerät aufgespielt. Das Smartphone kommuniziert dann über die Bluetooth Schnittstelle. Wirkliche Alternativen gibt es wenige. Die Konnektivität mit Bluetooth wird von vielen der Geräte abgedeckt,. so z.B: auch von der smarten Wage Aria, die mit den Trackern gleichgeschaltet werden kann. Für alle, die ihre Fitness verbessern wollen, bietet das Armband Flex und mit Abstrichen auch das One einfache Funktionen. Für ambitionierte Sportler empfiehlt sich der Tracker Surge, mit dieser lässt sich die Aktivität vieler Sportarten genau messen.

Fazit:

Der Charge HR wertet durch die Herzfrequenzmessung genauere Daten aus. Ein klares Manko ist der eingeschränkte Spritzschutz. Ob Standard oder „HR“, sowie das Topprodukt Surge ist nur gegen Spritzwasser, also einen leichten Regen abgesichert. Die Empfehlung für das smarte Armband mit oder ohne HR lautet zudem, dass Band abzunehmen, wenn man etwas geschwitzt hat und es trocken zu legen. Für einen guten und alltagstauglichen Fitnesstracker ist dies ein absolutes NoGo. Sport und Schweiß sind untrennbar verbunden. Das Armband nach oder während des Tranings trocken zu legen ist daher weit weg von der Praxis. Alle anderen Aspekte sind seitens Fitbit sehr gut durchdacht und akzeptabel umgesetzt.