Das kann das Garmin Vivofit leisten

Schrittzähler ermutigen zu mehr Bewegung, wenn das Tagesziel noch nicht erreicht ist. Das Garmin Vivofit Fitnessarmband geht noch einen Schritt weiter. Es hält die Tagesziele fest, misst die Zeit der sitzenden Tätigkeit und analysiert die Schlafqualität. Zusätzlich zeigt das Display die Uhrzeit und das Datum wie eine Armbanduhr an.

Das Gadget im Check

Das Vivofit Fitnessband misst die täglich zurückgelegten Schritte, ermittelt die Distanz und den Kalorienverbrauch, wenn zuvor das Körpergewicht und die Größe eingegeben wurden. Es legt jeden Tag ein neues Tagesziel für die Fitness aus den Werten der Vortage fest. Wird der Zielwert überschritten, dann fällt die Erhöhung für den nächsten Tag sehr viel höher aus. Bewegungsdaten werden vom nur vom Joggen oder Laufen erfasst. Für andere Aktivitäten lässt sich das Fitnessband nicht nutzen. Da die Aktivitäten an der Armbewegung gemessen werden, wertet das Fitness Armband Haarewaschen oder Duschen als Fitness für zurückgelegte Schritte. Das Garmin Vivofit ist wasserdicht.

Motivation vom Garmin Fitness Armband

Wer viel am Schreibtisch sitzt, der wird durch den Inaktivitätsbalken auf dem Display auf das Defizit der Schritte hingewiesen. Der Balken verschwindet nach einer Minute Bewegung. Separat erhältliche Wechselarmbänder machen den Tracker modetauglich, der am Handgelenk wie eine schlanke Armbanduhr wirkt. Das Fitnessband wiegt 2,5 Gramm.

Synchronisation und Connect

Das Armband lässt sich per Bluetooth mittels Knopfdruck mit Garmin Connect 2.0. verbinden. Die App bietet eine Plattform, auf der die Fitnessaktiviäten ausgewertet werden können. Online Wettkämpfe, Vergleichsmöglichkeiten in der App und virtuelle Auszeichnungen motivieren zusätzlich. Das Fitness Armband unterstützt iOS, Android, Windows und Mac OS. Daher ist das Connect mit dem Smartphone oder dem PC möglich. Allerdings nur ab Bluetooth 4.0. Zum Verbinden wird auf dem Smartphone die Nummer eingetippt, die das Fitnessband anzeigt. In der App werden die persönlichen Eckdaten hinterlegt. Mit dem sparsamen Display liegt die Batterielaufzeit bei einem Jahr. Das ist konkurrenzlos lange, im Vergleich zu anderen Fitnessarmbändern, die mindestens einmal in der Woche neu geladen werden müssen.

Der Speicher

Der Speicher des Vivofit Fitnessband reicht rund 30 Tage. Dann sollten die Daten auf den PC oder das Smartphone geladen werden. Die PC-Verbindung ist mittels Bluetooth über den UDSB-Bluetooth-Stift möglich.

Der Schlafmodus

Die Schlafqualiät wird anhand der Bewegungen gemessen, denn wer schlecht schläft, dreht sich im Bett häufig hin und her. Das Armband misst die Bewegung dann , wenn der Sleep-Modus eingeschaltet ist. Die App liest auch die Schlafqualität aus.

Bonussystem
Die Bonuspunkte zur Belohnung müssen sich Nutzer hart erarbeiten. Erste virtuelle Pokale gibt es ab 5000 Schritten. Ein akustische Erfolgsmeldung bei Erreichen des Tageszieles gibt es nicht.

Alternativen

Das Armband kostet über 100 Euro. Mit mehr Funktion, dafür aber auch deutlich teurer sind das Garmin Vivofit2, das Vivosmart oder das Vivoactive. Während sich das Vivofit 2 zusätzlich automatisch synchronisiert und mit einer Stoppuhr und einem beleuchteten Display ausgerüstet ist, kann die beiden anderen Vertreter aus dem Hause Garmin noch mehr. Vivosmart verfügt über einen Touchscreen, Vibrationsalarm, Smart Notifikation, die find my phone Suchfunktion und die Bedienung des Musikplayers. Vivoactive hat dazu noch ein Farbdisplay, ist GPS-fähig, besitzt eine integrierte Sportfunktion und ist Connect IQ™. Beide Modelle haben jedoch nur eine Akkulaufzeit im Test bis zu einer oder drei Wochen, mit GPS nur für 10 Tage.

Unser abschliessendes Fazit:

Das Vivofit macht was es soll. Es zählt die Schritte und schummelt dabei, wie die meisten Fitnessarmbänder. Die Schrittanzahl entspricht nicht den tatsächlich zurückgelegten Schritten. Dennoch bringt es einen Motivationsschub, wenn am Ende des Tages der virtuelle Pokal winkt. Wer mehr Funktionen möchte, der muss ein anderes Vivofit Fitnessarmband von Garmin kaufen und deutlich mehr Geld ausgeben.